Wednesday, 4. february 2009 3 04 /02 /Feb. /2009 11:07
Trailer - Fahrer kennen das Problem : Wohin mit dem Zubehör. Ob Wagenheber, Spanngurt oder Seile, meist verschwindet alles im Kofferraum des Zugfahrzeuges.
Braucht man es, muß erst der gesamte Kofferraum durchwühlt werden. Nervig, besonders bei Urlaubsfahrten wo der Kofferraum schon das Gebäck enthält.
Besser, und vor allem platzsparender, ist das Zubehör in einer speziellen Box aufgehoben. Sinnvollerweise wird diese direkt am Trailer befestigt, damit Gurte oder Seile jederzeit griffbereit sind.
Metall ( Alu ) oder Plasteboxen,in verschiedenen Größen gibt es im Anhängerzubehörhandel in verschiedenen Größen und mit und ohne Schloss. Die Größe der Kiste richtet sich nach dem Platzbedarf des größten zu verstauenden Ausrüstungsgegenstandes.
Der günstigste Montageort für die Kiste ist am vorderen Ende der Zugdeichsel, beispielsweise in der Nähe des Windenstandes. Am hinteren Ende des Trailers befestigte Kisten würden beim Slippen voll Wasser laufen und währen zudem schlecht zu erreichen.
Befestigt wird die Kiste mit sogenannten U - Bolzen. Zunächst besorgt mann sich im Zubehörhandel U - Bolzen, deren Innenmaß dem Durchmesser oder der Breite und Höhe der Deichsel entspricht. Je nach Profil der Zugdeichsel müssen diese entweder halbrund oder eckig, und etwas höher als das Profil + Bodendicke + Befestigungsteile, sein.
Jetzt bohrt man in den Kistenboden entsprechend dem Bolzeninnenmaß vier Löcher mit dem Durchmesser der Bolzen. Zwei am vorderen Ende des Kistenbodens und zwei am hinteren Ende. Ist die endgültige Position der Kiste auf dem Zugrohr festgelegt, legt man die Bolzen von unten um das Zugrohr, steckt die Kiste auf und schraubt sie fest. 
Wichtig ist, daßman im Kisteninneren große Unterlegscheiben oder Unterlegebleche sowie Zahnscheiben verwendet, damit die Kiste sich auf holprigen Straßen nicht lösen kann.
Das Zugrohr selbst darf man auf keinen Fall anbohren,weil es sonst an dieser Stelle geschwächt würde und quasi eine Sollbruchstelle am Trailer entsteht. Auch der TÜV würde hieran keinen Gefallen finden. 

   Soviel für heute und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel

       Mit freundlichen Grüßen 
       RFS Morgenstern                                                    rfs-morgenstern.de  
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Tuesday, 26. august 2008 2 26 /08 /Aug. /2008 10:07
Entscheidend für die Sicherheit einer Gasanlage ist ihre Dichtigkeit. Diese kann normalerweise nur von einer Fachwerkstatt überprüft und bestätigt werden.
Wie man sich aber dennoch mit Bordmitteln einen Eindruck über den Zustand der eigenen Gasanlage machen kann, möchte ich kurz beschreiben.

Dazu tauscht man den, bei allen Anlagen vorhandenen, Druckminderer gegen einen neuen Druckminderer mit integriertem Manometer aus. ( gibt es bei Gas-Fachhändlern )
Zum Prüfen dreht man das Hauptventil an der Gasflasche kurz auf und dann wieder zu.
Jetzt achtet man auf das Manometer, das den Betriebsdruck der Gasanlage anzeigt. Bleibt die Anlage über einen längeren Zeitraum, beispielsweise 10 Minuten, stabil, kann man davon ausgehen, daß die Anlage dicht ist.

Sinkt die Anzeige, hat die Anlage ein Leck und muß von einem Fachunternehmen überprüft und abgedichtet werden.

Ist ein Gasverteiler mit getrennten Absperrventilen installiert, müssen vor der Prüfung alle Ventile aufgedreht sein, damit auch die Gerätezuleitungen und - anschlüsse überprüft werden.


Mit freundlichen Grüßen und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel



RFS 
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Friday, 22. august 2008 5 22 /08 /Aug. /2008 11:46
Gegen Seekrankheit klebten sich die alten Römer ein dünnes Kupferplättchen auf den Innenspann beider Füße. Wenn das vor Beginn der Reise geschah, so glaubten sie, wurde die Krankheit von dem Kupfer aus dem Körper gesogen und über die Fußballen abgeleitet. Als Zeichen dafür, das es funktionierte, wurde das Kupfer grün, nicht der Seemann.
In England des vorigen Jahrhunderts galten drei Blatt Löschpapier, unter der Weste getragen, als sichere Vorbeugung gegen Seekrankheit.
Andere hielten Zuckerwürfel, kurz in Holzteer getaucht, für wirksamer.
Die Spanier dagegen schworen auf sexuelle Enthaltsamkeit - und Hühnerbrühe.

( aus Anker mittschiffs ) 



RFS
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Friday, 1. august 2008 5 01 /08 /Aug. /2008 09:50
Wie bekommt man den Wascheimer, meist eine sogenannte Schlagpütz, am Liegeplatz oder während der Fahrt mit Wasser von außenbords voll ?

Verwendet man einen herkömmlichen10 l Kunststoffeimer mit Leine, schwimmt er an der Wasseroberfläche und läßt sich nur durch langwieriges Hin und Herschwenken füllen.
Einfacher geht es mit folgender Konstrucktion :

In den Boden eines 10 l Kunststoffeimers schneidet man mit einem scharfen Messer, oder ähnlichem Werkzeug ( z.B. Metallsägeblatt ), ein möglichst großes Loch. Wichtig ist das man dabei rundherum einen Rand von ca. 3 cm stehen läßt.
Jetzt nimmt man sich ein passendes Stück dicken Gummi ( ca. 3 mm stark ), beispielsweise eine alte Auto - Fußmatte, und schneidet es dem Innendurchmesser des Eimers entsprechend rund aus.
Als nächstes befestigt man den Gummiteller an einer   Stelle innen am Eimerboden. Zur Befestigung eignen sich entweder 4 mm Blindnieten oder Maschinenschrauben aus Messing oder Nirosta.

Jetzt hat der Eimer ein Ventil, durch das Wasser von unten hineinlaufen kann und welches sich schließt, wenn man den Eimer an Bord zieht. Das lästige Herumrühren mit der Leine hat ein Ende.
 


Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel 

wünscht        RFS 

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Tuesday, 29. july 2008 2 29 /07 /Juli /2008 13:23
Es ist ein alter, unausrottbarer Aberglaube unter Seeleuten, daß es bei Sturm die See beruhigt, wenn eine Frau die Kleider ablegt und sich nackt an Deck stellt. Die Chronik schweigt darüber, wer als erster diese Idee hatte, aber der römische Schriftsteller Plinius empfiehlt den Trick bei Schwerwetter genauso wie das Dichtmachen der Luken und das Nachschleppen langer Leinen.
Ziemlich bald jedoch wandelte sich der Aberglaube, und die barbusige Galionsjungfrau kam in Mode. Vielleicht hatten es die Bordfrauen satt, sich im Sturm die Kleider vom Leib zu reißen.
Um die Galionsfigur rankte sich bald ein eigener Aberglaube; so hieß es, daß sie keine Ohren haben dürfe. 
Die Seeleute klagten nämlich darüber, daß die Leinen an den Ohren unklar kämen. 
Man sollte meinen, daß ein vorspringender, nackter Busen in dieser Hinsicht das größere Risiko war.
                   Aber nein. Das Problem, und dabei blieben sie, waren die Ohren.

( aus Anker mittschiffs )

" Küchentipp für Smutjes : Kaufen sie Spaghetti statt Makkaroni. Denn Spaghetti kann man leichter auf Käfer untersuchen, während man bei Makkaroni immer durch die Löcher blasen muß. "  


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Thursday, 24. july 2008 4 24 /07 /Juli /2008 11:12
Scheuerleiste PUR:  Primern mit ( z.B. Sika Primer 210 T, Ablüftzeit ca. 20 min )

Sollten die Scheuerleisten aus einem anderen Kunststoff sein, dann bitte bei der Werft nachfragen.

Wichtig ist, daß keine Zieh- oder Trennmittel seitens der Herstellung an der Klebefläche der Scheuerleiste haften, diese müssen durch Schleifen und Reinigen vor dem Primern entfernt werden.
Nach den Vorarbeiten kann der Klebstoff  ( z.B. Sikaflex 260 Kraftkleber oder Sikaflex 252 Konstrucktionskleber ) aufgetragen werden. Mindestschichtdicke sollte 2 mm sein. Danach die Scheuerleisten an drücken, bzw. auf die Vorprofile drücken und fixieren.
Wenn zusätzlich geschraubt werden muß, auch die Schraubenlöcher mit dem Kleber füllen. Herausquellenden, überschüssigen Kleber mittels eines weichen Kunststoffspachtels abziehen und innerhalb von ca. 60 min mit einem geeigneten Entferner ( z.B. Sikaflex Entferner 208 ) und einem Lappen reinigen.
Die Fixierung bei ausschließlich geklebten Scheuerleisten muß für mindestens 24 Stunden erfolgen.
Wenn Scheuerleisten verschraubt werden, genügt es mit einer geeigneten Dichtmasse ( z.B. Sikaflex 221 Dichtmasse ) zu arbeiten, denn dann gilt es nur das Hinterwandern von Wasser zu verhindern.   


bis bald und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel     



Scheuerleisten

Decksbelege aus Kork

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Thursday, 24. july 2008 4 24 /07 /Juli /2008 10:34
Scheuerleisten gibt es heute aus den verschiedensten Rohstoffen. Oft wird Holz, PVC oder auch PUR verwendet. Die Scheuerleisten müssen teilweise sehr hohen Schub- und Zugbelastungen bei An- und Ablegemanövern mitmachen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich diese mit einem hochelastischen PUR Klebstoff an den Rumpf zu kleben oder aber, wenn die Leisten verschraubt werden, mit einer hochelastischen PUR Dichtmasse zu hinterfüllen. Der Vorteil ist die Aufnahme von hohen Torsionsbewegungen und gleichzeitig der Abdichtung von Schraubenlöchern, sowie kein Wasser- oder Schmutzhinterwanderung der Scheuerleisten.

Vorgehensweise   :

Rumpf Stahl, endlackiert:   Reinigen ( z.B. mit Sika Haftreiniger 205 , Ablüftzeit ca. 10 min. )

Rumpf Alu und Holz, endlackiert :   Reinigen wie bei Staht 

Rumpf GFK:    Gelcoatschicht leicht an schleifen, Staub absaugen, reinigen mit Haftreiniger ( z.B. Sika Haftreiniger 205, Ablüftzeit ca. 60 min) und danach primern ( z.B. mit Sika Primer 290, Ablüftzeit ca. 60 min)

Scheuerleiste Holz:  Primern ( z.B. Sika Primer 290, Ablüftzeit ca. 60 min )

Scheuerleiste PVC:  Primern ( z.B. Sika Primer 210, Ablüftzeit ca. 20 min )


Bis bald und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel


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Tuesday, 22. july 2008 2 22 /07 /Juli /2008 12:15
Ein Kunde rief den Farbenhersteller an und beschwerte sich, daß sein Zweikomponentenlack nicht aushärte. Die Firma schickte einen Gutachter, der den Farbanstrich der Yacht auch völlig weich vorfand. Der Gutachter bat den Eigner um die leeren Farbdosen, damit der Rückstand im Labor untersucht werde könne.
Kein Problem, sagte der Eigner, öffnete den Kofferraum seines Rolls-Royce, wühlte herum und brachte schließlich eine Dose Härter zum Vorschein - ungeöffnet ! Als ihn der Gutachter auf seinen Fehler hinwies und ihm erklärte, daß der Inhalt beider Dosen gemischt werden mußte, bekam der Eigner einenn Wutanfall.
Hol' der Henker das Weib ! schrie er und knallte den Deckel des Kofferraums zu.
Warten Sie nur, bis ich diese Sekretärin erwische:  Es ist ihre Sache, die Gebrauchsanweisung zu lesen.

( aus Anker mittschiffs, von B.Beavis )


Wenn das Barometer fällt, schläft nur, wessen Anker hält
 



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